Unter den Ossola-Tälern hat das Valle Anzasca wohl am ehesten seinen ländlichen Charakter und seine raue Natur bewahrt. Über das ganze Tal, das von Piedimuliera bis Macugnaga reicht, sind kleine Dörfer verstreut, wo die für die Region typischen Bauten aus Stein und Holz, antike Traditionen und die regionale Lebensweise erhalten geblieben sind. Auf den umliegenden Bergen gibt es zahlreiche Almen und kleine Ansiedlungen die auf das Tal blicken. Diese Orte haben eine lange Geschichte, die von der harten Arbeit der Menschen hier zeugt.
Viele der Wege auf den Hängen der Täler und der Almen, auf denen heute begeisterte Wanderer gehen, waren früher allgemeine Verkehrswege.
Wenige Kilometer von Macugnaga entfernt, über der Ortschaft Borgone, liegt die Alpe Cortenero, mit einer Almhütte aus dem 18. Jahrhundert, die gänzlich aus Stein erbaut ist und von der aus man eine herrliche Aussicht auf den Monte Rosa hat. Auf dem alten Saumpfad gelangt man nach Vanzone, wo man das Museo del Latte (Milchmuseum) besuchen kann. Das Valle Segnara, ein Seitental des Valle Anzasca, ist wegen seiner unberührten Landschaft mit reicher Flora und Fauna einzigartig. Einen Besuch wert ist auch das Val Baranca, einst Verbindungsweg zwischen dem Valsesia und dem Valle Anzasca.
Die Mitarbeiter des Hotel Cima Jazzi geben Ihnen gerne weitere Auskünfte, detaillierte Wanderkarten sowie Tipps zum Wandern entlang des Valle Anzasca.